Die deutschen Bürger sparen auch in der Krise weiter und setzen dabei oft auf sichere Tagesgeld-Anlagen. Dies fand das Finanzportal “FinanceScout24″ im Rahmen einer repräsentativen Befragung heraus.
Demnach wollen mit 70 Prozent über zwei Drittel der Deutschen nicht an ihrer Anlagestrategie ändern. In der jüngeren Generation gibt es zwar vermehrte Zweifel und Überlegungen zu einem Wechsel des Sparkurses, aber insgesamt haben sich erst sechs Prozent der Befragten dazu entschlossen, einen Strategiewechsel zu wagen.
Insgesamt ist die deutliche Tendenz hin zur Wichtigkeit von Faktoren wie Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit der Einlagen zu erkennen. Insofern sind vor allem Anlageformen wie das Tagesgeld, Festgeld oder auch das reguläre Girokonto momentan nach wie vor sehr beliebt. Darüber hinaus setzen vor allen Dingen weibliche Anleger oft auf eine konservative Strategie und nannten das Sparschwein insgesamt als eines der drei wichtigsten Anlageformen. Die Männer hingegen wählen des Öfteren den umgekehrten Weg und bezeichneten die risiko-, aber auch chancenreicheren Investmentfonds tendenziell vermehrt als lukrative Anlagemöglichkeit.
“Die Flexibilität steht bei den Verbrauchern augenscheinlich ganz oben, das spricht für eine gewisse Verunsicherung”, kommentiert der Geschäftsführer von FinanceScout24, Dr. Errit Schlossberger, die Ergebnisse der Studie. Die Sparschwein-Methode hält er hingegen für nicht empfehlenswert: “Anleger sollten aber Tages- und Festgeld dem Sparschwein oder dem Kopfkissen vorziehen, denn die Renditen sind angesichts der aktuellen Inflationsrate durchaus lukrativ.”
Juni 30th, 2009 um 07:36
Ich denke auch, dass Sicherheit an oberster Stelle stehen sollte, das ist aber bei Tagesgeld der Fall. Ich glaube nicht, dass so eine Pleite wie bei der Kaupthing nochmal wahrscheinlich ist.