Besonders günstige Tagesgeldkonten können Direktbanken anbieten. Die Ersparnis bei Personal und Verwaltungskosten wirkt sich positiv auf die Konditionen aus, die Banken haben in diesem Punkt einen klaren Vorteil. Doch auch die Tatsache, dass kein unmittelbarer Bankberater zur Verfügung steht, scheint dem Geschäft nicht allzu viel auszumachen. Die notwendigen Informationen erhält der Kunde im Internet, kann mithilfe von Testnavigatoren das passende Modell ermitteln und für spezielle Fragen steht eine kostengünstige Servicehotline zur Verfügung.
Höhere Zinssätze
Wo Banken manchmal nur noch 0,5 Prozent Zinsen auf das Tagesgeld anbieten können, stellen die Direktbanken Angebote von bis zu 2,75 Prozent zur Verfügung und kommen somit den Ansprüchen der Bankkunden entgegen. In finanziell schwierigen Lagen wie der aktuellen legen Kunden besonderen Wert auf eine sichere Anlage ihrer Gelder, da scheint das Tagesgeldkonto die ideale Alternative zum ausschließlichen Festgeldverfahren zu sein.
Zusatzkonto zum Girokonto
Voraussetzung für den Erhalt eines Tagesgeldkontos bei einer Direktbank ist in den meisten Fällen ein Girokonto bei einer solchen Bank. Das Tagesgeldkonto ist dann als Zusatzoption erhältlich, die Bank kann mit dem Kapital der Kunden weiterarbeiten, der Kunde kann nach Bedarf Geld einlegen oder ausnehmen. Sollen jedoch tatsächlich größere Beträge über einen längeren Zeitraum angelegt werden, ist allerdings ein Festgeldkonto auf Dauer die bessere Lösung, da die Zinsen dort um einiges höher sind und die Erträge höher.