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  • Sparverhalten: Nur jeder Zweite kann monatlich Geld zur Seite legen

    Posted by admin on Oktober 25th, 2010 and filed under Allgemein | No Comments »

    Sparen ist für die Mehrheit der Deutschen ein wichtiges Thema. Nicht wenige Bundesbürger kommen trotzdem nicht regelmäßig dazu, einen Teil ihres Geldes als Reserve für finanziell schlechte Zeiten anzulegen. So lautet ein Ergebnis einer aktuellen Studie des Umfrage-Instituts Emnid im Auftrag der Postbank AG. Das klassische Sparkonto ist gegenwärtig beliebter denn je. Bei der Auswahl einer Anlagemöglichkeit ist den deutschen Sparern vor allem die Sicherheit der Geldanlage wichtig.

    Unabhängig davon ob sie tatsächlich Geld zu Seite legen oder nicht: mehr als 86 Prozent der Deutschen hält Sparen für ein wichtiges Thema. Vor allem den Bewohnern der neuen Bundesländer scheint das Anlegen finanzieller Reserven von großer Bedeutung zu sein. 90 Prozent von ihnen ist das Sparen wichtig oder sogar sehr wichtig. Von den Befragten aus Westdeutschland gaben immerhin 85,9 Prozent an, Sparen für ein wichtiges Thema zu halten.

    Fast jeder Fünfte kann nichts sparen

    Obwohl mehrheitlich als wichtig empfunden legt nicht einmal jeder zweite Deutsche jeden Monat Geld zur Seite. Nur 41,1 Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig einen bestimmten Geldbetrag zu sparen. Hinsichtlich dieser Fragen, sind zwischen den alten und neuen Bundesländern deutliche Unterschiede erkennbar. Während im Westen immerhin 43,7 Prozent monatlich sparen, sind es im Osten nur knapp 30 Prozent. Etwas mehr als ein Viertel spart wenigstens unregelmäßig einen bestimmten Betrag. 16 Prozent der Deutschen können jedoch überhaupt nichts sparen.

    Auch in Hinblick aufs Geschlecht zeigen sich Unterschiede beim Sparverhalten. Während die deutschen Männer im Monat durchschnittlich 189 Euro anlegen, sind es bei den Frauen im Schnitt nur 158 Euro. Diese Differenzen könnten auf die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen zurückgeführt werden.

    Die Welt der Finanzen ist für viele Bundesbürger ein komplexes Themengebiet. Ob und inwieweit die Deutschen die Hilfe eines Finanzberaters oder eines Portals wie www.censum.de in Anspruch nehmen, geht aus der Umfrage nicht hervor.

    Klassische Anlageformen am beliebtesten

    Gefragt wurde hingegen nach den bevorzugten Anlageformen. Am beliebtesten ist in Deutschland noch immer das klassische Sparkonto. Rund 49 Prozent der Befragten nutzt diese Anlageform. Einen Bausparvertrag besitzen 35 Prozent der Bundesbürger, eine Lebensversicherung knapp 31 Prozent. Wesentlich geringerer Beliebtheit erfreuen sich hingegen Aktien und Fonds.

    Ebenfalls gefragt wurde im Rahmen der Untersuchungen nach den wichtigsten Aspekten beim Sparen. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass die Deutschen in Sachen Geldanlage vor allem auf die Sicherheit Wert legen. Jedem zweiten Befragten ist beim Sparen die Sicherheit am wichtigsten. Für weitaus weniger Sparer scheint die Höhe der Rendite der bedeutsamste Aspekt zu sein. Rund 14 Prozent der Westdeutschen und fünf Prozent der Ostdeutschen ist es am wichtigsten, ihr Geld gewinnbringend anzulegen.

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